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Nachtsichtgeräte – und die Nacht wird zum Tag!
Nachtsichtgeräte machen für ihre Benutzer die Nacht zum Tag. Moderne Geräte erlauben das Sehen sogar noch im fast völligen Dunkeln. Gerade in Bereichen, in denen verräterische Lichtquellen vermieden werden sollten, sind Nachtsichtgeräte einer Taschenlampe oder anderer künstlicher Beleuchtung haushoch überlegen. Ein Soldat, der des Nachts ungesehen bleiben möchte; eine Sicherheitskamera, die einen dunklen Bereich unauffällig überwachen soll; ein Jäger, der sich an das nächtliche Wild heranpirscht oder ein Fotograph, der bei schlechten Lichtverhältnissen seine Bilder ohne Blitz schießen möchte. Sie alle können auf Nachtsichtgeräte der unterschiedlichsten Form zurückgreifen.
Es gibt Nachtsichtgeräte als Sichtbrille, mit Kopfhalterung, in Ferngläsern (monokular oder binokular), in Camcordern oder Digitalkameras, in Zielfernrohren und seit Neuestem finden sie auch als Nachtsicht-Assistent in Autos Verwendung.
So unterschiedlich wie die Formen und Einsatzbereiche sind auch die Preise. Billige oder gebrauchte Modelle sind bereits für ein paar Euro auf Ebay zu bekommen, für ein modernes Nachtsichtgerät muss man schon mit ein paar Hundert Euro rechnen und Markengeräte, wie Profis sie bevorzugen, gehen schnell in die Tausende.
Dabei sind nicht alle Modelle für den privaten Gebrauch zugelassen. Diese Polizei und Militär vorbehaltenen Nachtsichtgeräte sind nicht frei verkäuflich und bedürfen spezieller Genehmigungen.
Nachtsichtgerät ist aber nicht nur preislich gesehen nicht gleich Nachtsichtgerät. Es gibt vier grundlegende technische Methoden, die genutzt werden, Licht ins Dunkel zu bringen. Bei der Restlichtverstärkung wird das vorhandene, schwache Licht verstärkt. Alternativ kann die vorhandene (unsichtbare) Infrarotstrahlung sichtbar gemacht werden oder es wird ein Wärmebild erzeugt. Zu guter Letzt kommt in neueren Nachtsichtgeräten auch Millimeterwellenstrahlung zum Einsatz.
Nachtsichtgeräte sind also in jeder Hinsicht vielseitig.