Sicherheit
Sicherheit durch Nachtsichtgeräte
Nachtsichtgeräte eignen sich dank ihrer besonderen Eigenschaften für eine Vielzahl von Sicherheitsanwendungen. Dunkle Hinterhöfe, Gärten, Geschäftsgelände – für all diese Bereiche eignen sich Infrarot-Sicherheitskameras. Mit ihrer Hilfe kann Dieben und Vandalen das Handwerk gelegt werden. Der große Vorteil dabei ist, dass die zu diesen Kameras gehörenden Scheinwerfer für das menschliche Auge unsichtbares Infrarotlicht ausstrahlen. Der Nachbar wird also nicht von jeder Katze geweckt, die den Bewegungssensor auslöst und die Scheinwerfer aktiviert. Wo früher Flutlicht die Nacht störte, bringt heute ein Nachtsichtgerät unbemerkt Licht ins Dunkel.
Infrarotkameras sind mittlerweile so günstig und klein geworden, dass sie sogar in ein Babyfon eingebaut werden können. Gerade frisch gebackene Eltern machen sich oft Sorgen um den Nachwuchs. Liegt das Baby richtig? Atmet es noch? Was früher für manch einen nächtlichen Besuch im Kinderzimmer sorgte, kann heute mit einem Blick auf den Bildschirm des Babyfons mit Nachtsichtgerät erkannt werden: Alles in Ordnung im Babybett. Der Säugling schläft ungestört weiter, denn das Infrarotlicht bleibt unsichtbar.
Die Wärmebilddarstellung, die bei Nachtsichtgeräten ebenfalls zum Einsatz kommt, hat auch in der Gebäudesicherung Einzug gehalten. Ein Wärmebildsensor in Rauchmeldern erkennt heißen Rauch frühzeitig und kann so rechtzeitig Alarm schlagen. Und auch die Feuerwehr greift auf ein Wärmebildgerät zurück, um versteckte Feuerherde zu finden und Türen zu überprüfen, bevor sie geöffnet werden. Dadurch wird die gefährliche Arbeit der Feuerbekämpfer etwas weniger riskant.
Auch in der Architektur kommen Wärmebildgeräte zum Einsatz, um Wärmebrücken zu entdecken und die Wärmeabstrahlung zu überprüfen. Gerade in unseren Zeiten, wo Heizkosten einen erheblichen Anteil an den Nebenkosten ausmachen, kann diese Technik bares Geld sparen.