Drohnen

Drohnen mit Nachtsichtgeräten

Wenn man früher das Wort „Drohne“ hörte, dachte man an flugfähige männliche Bienen, die ihre Königin begatten und dann sterben. Heute hat der Technikinteressierte etwas anderes vor Augen, wenn von Drohnen die Rede ist: Unbemannte Luftfahrzeuge, die vorrangig im militärischen, zunehmend aber auch im zivilen Bereich eingesetzt werden.

Die Bundeswehr nutzt vorrangig Aufklärungsdrohnen, während andere Militärs, beispielsweise die US Army, ihre Drohnen auch mit Waffen ausstatten. Unabhängig davon, ob sie für Aufklärungs- oder Kampfmissionen eingesetzt werden, sind viele Drohnen mit einem Nachtsichtgerät ausgestattet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Nachts können die Drohnen schlechter gesichtet und abgeschossen werden und zudem finden viele Feindbewegungen im Schutz der Dunkelheit statt.

Aber auch zivil genutzte Drohnen werden aus nahe liegenden Gründen gerne mit Nachtsichtgeräten bestückt. Beispielsweise denkt man in Paris darüber nach, die Polizeikräfte mit sogenannten ELSA-Drohnen auszustatten, um ihnen die Überwachung der Vororte und der Metro zu erleichtern. Gesteuert werden diese Drohnen dann von den Polizeistationen aus. Es ist davon auszugehen, dass auch ELSA mit einem Nachtsichtgerät ausgestattet werden kann.

In der Landschaftsplanung kommen Drohnen für Luftaufnahmen zum Einsatz, wenn Satellitenaufnahmen zu teuer sind oder es schnell gehen muss. In Zukunft, wenn der Preis dieser Geräte weiter sinkt, werden wohl auch Verkehrsinformationen immer öfter durch Drohnen gesammelt werden.

Architektur und Bausicherheit entdecken in den letzten Jahren zunehmend den Nutzen von Drohnen für ihre Einsatzgebiete. Mit diesen Fluggeräten können Brücken, hohe Gebäude und Dächer ohne großen Aufwand überprüft und vermessen werden. Hier ist die Wärmebildfunktion eines Nachtsichtgerätes besonders nützlich.

Aber auch bei der Suche nach vermissten Personen sind Drohnen mit Nachtsichtgeräten wertvolle Helfer.

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